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Ma Jiangbao

Über den Wu-Stil

(von Ma Jiangbao/ Ma Yueliang, Auszüge aus dem blauen Buch)

Im Wu-Stil Tai Ji Quan wird heute eine umfangreiche Sammlung an Formen und Partnerübungen praktiziert. Dazu gehören Handformen, wie die lange, kurze und schnelle Form, sowie Waffenformen mit Säbel, Lanze, und Schwert. Parallel dazu werden Partnerübungen unterrichtet, die stärker den Aspekt der Kampfkunst vermitteln und anwendungs-orientierter sind als die Soloformen. Zum Dritten ist die Theorie (Lilun) wichtig, um die Prinzipien verstehen zu können.

Nach langer Zeit des Übens kann man einen hohen Grad an Konzentration erlangen. Zur Erhaltung dieser Konzentration ist es wichtig, dass man beim Laufen der Formen nicht denkt. Wenn man während der Form darüber nachdenkt, wie man die verschiedenen Bewegungen ausführen soll oder wie sie angewendet werden können, kann man sich nur schlecht konzentrieren, was zu Disharmonie und Brüchen in der Form führt. So kann man nicht die angestrebte Ruhe erhalten und daher auch kein gutes Tai Ji Quan machen.

Um Tai Ji zu lernen braucht man einen guten Lehrmeister, denn nur dadurch kann eine gute Basis geschaffen werden. Wu-Stil Tai Ji Quan ist von den Grundstellungen her kompakt, natürlich und locker, langsam und ununterbrochen, lebendig, fließend, weich und ausgeglichen. Das sind die Eigenschaften des Wu-Stils. Zhang Sanfeng, der Begründer des Tai Ji Quan, über Tai Ji Quan: “In jeder Bewegung soll der ganze Körper leicht und beweglich sein, als wären alle seine Teile auf einem Faden aufgereiht. Qi soll entfaltet werden. Der Geist soll im Inneren angesammelt sein.” Das ist das Wesen des Tai Ji Quan.

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